Das andere Lernen

Unsere Grundsätze

 

Leistung

Ziel:

Jeder entfaltet sich bis zu seiner persönlichen Leistungsgrenze.

Auf dem Weg zu diesem Ziel liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit auf:

Entwicklung schuleigener Standards: Auf der Basis der Bildungsstandards entwickelt, verständlich für Kinder und Eltern geschrieben.

Entwicklung schuleigener Diagnosearbeiten: Zu Beginn einer thematischen Einheit wird der aktuelle Leistungsstand in einer Eingangsdiagnose festgestellt, jedes Kind übt und erforscht im Anschluss je nach individuellen Rückmeldeschwerpunkten,

zum Abschluss folgt die Wiederholung und Rückmeldung. Generell können Klassenarbeiten teilweise zu individuellen Zeitpunkten geschrieben werden.                                                   Tövte Rückmeldungen: Rückmeldungen nach Leistungsnachweisen erfolgen transparent (für Eltern und Kinder), ökonomisch (für Lehrer), verständlich und enthalten Tipps zur Weiterarbeit (die Darstellung erfolgt in einer Mischung: visuell wird ein Smiley angekreuzt, dazu wird in einem kurzen Text die Rückmeldung und der Tipp formuliert) – diese Rückmeldeform wurde vom gesamten Kollegium als Auswirkung auf unseren AQS-Besuch (Agentur für Qualitätssicherung) erarbeitet.                                                              Kompetenzorientierte Zeugnisse: Aktuell erarbeitet das Kollegium verständliche Formulierungen der schuleigenen Standards (in Ergänzung zu den individuellen Rückmeldeanteilen), die schulintern einheitlich für die Zeugnisse verwendet werden, um eine transparentere Lesbarkeit zu erreichen.

Selbst- und Fremdeinschätzung vor Leistungsnachweisen und Zeugnissen: Kinder lernen sich und ihre Leistung an vorgegebenen Kriterien (z.B. mit Hilfe von Beobachtungsbögen bei Vorträgen) einzuschätzen, aber auch die Leistung der Mitschüler wertschätzend und zielführend zu reflektieren (ð Feedbackkultur), auch das Schreiben eigener Zeugnisse (von Schülern für sich selbst) ist für die Kollegen aufschlussreich               Zukunftskonferenzen: Schüler, Lehrer und Eltern treffen halbjährlich zusammen, um gemeinsam zu reflektieren was schon gut läuft und wo die Entwicklungsbedürfnisse sind. Die Gespräche münden in Zielvereinbarungen, die dann wiederrum Grundlagen der nächsten Gespräche sind. Die Gespräche sind kompetenzorientiert, nicht defizitorientiert und werden auch mit allen Kindern (mit und ohne Beeinträchtigung) geführt, sie dienen auch als Förder- oder Forderplan.                                                                                                                         Dokumentation der Leistungen im Lerntagebuch: Die Leistungen der Kinder werden z. T. täglich dokumentiert und auch reflektiert. Regelmäßig erfolgt die Rückmeldung des Lehrerteams zur besseren Transparenz insbesondere im Ganztagsbereich.                        Forschen an Projekttagen: Um den vielfältigen Ansprüchen des Naturwissenschaftlichen Bereichs gerecht zu werden, wird der Sachunterricht in den meisten Klassen auf einen Tag gelegt, um ein möglichst großes Zeitfenster (ðZeit) zu gewinnen. So ist tiefgründiges Forschen möglich, die Kinder können sich alleine oder in jahrgangsgemischten Gruppen in ein selbstgewähltes oder vorgegebenes Thema vertiefen.                                                               Schuleigenes Methodencurriculum: (ðLernen lernen) Die Arbeitsschwerpunkte für die verschiedenen Jahrgänge aus den Bereichen Methoden-, Kommunikations- und Teamtraining wurden mit der Jahrgangsmischung weiterentwickelt. Im aktuellen Studientag zur Weiterentwicklung schuleigener Standards für die Zeugnisse wurden einheitliche Arbeitstechniken im Bereich Sachunterricht für die Jahrgänge 1/2 und 3/4 festgelegt.             Präsentations- und Aufführungskultur: Neben den Arbeitstechniken, die kriteriengebunden im Sachunterricht eingeführt werden, erhält auch die Kommunikationskompetenz einen hohen Stellenwert im Schulalltag. Zusätzlich zur klasseninternen Kreisleitung, haben alle Kinder die Möglichkeit in der ARENA (ðSchulversammlung) Arbeitsergebnisse oder besondere Talente zu präsentieren. Besonders die Vertreter des Kinderparlaments moderieren außerdem sämtliche Schulveranstaltungen.                                                                                                                   Begabtenförderung durch spezielle Angebote: Die Heterogenität der Mitarbeiter hat den Vorteil, dass eine Vielfalt besonderer Angebote ermöglicht werden kann (Türkisch, Streicherprojekt, Leseclub, Schach, Marathon, Latein-AG, Skat…).                                   Neigungsorientierung: Im Ganztag werden verschiedene AGs angeboten, welche die Kinder je nach persönlicher Neigung wählen können (von Handarbeit bis Tennis).

 

 

Umgang mit Vielfalt

Ziel:

Eine Schule für ALLE!

Auf dem Weg zu diesem Ziel liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit auf:

Lernen in jahrgangsgemischten Ganztagsklassen: Neben den jahrgangshomogenen Halbtagsklassen (ca. 1/3 der Schüler), wird das Lernen an der Grundschule Gau-Odernheim in jahrgangsgemischten Ganztagsklassen organisiert. 2 bis 4 Jahrgänge bilden dafür eine Klassengemeinschaft.

Schule für alle – Schwerpunktschule: Nach einigen Vorerfahrungen mit Einzelintegrationen wurde die Grundschule Gau-Odernheim Schwerpunktschule. Es werden seitdem Kinder mit den Förderschwerpunkten Lernen, ganzheitliche Entwicklung, Sprechen und Hören integriert. Aufgrund der organisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen lernen Kinder mit besonderem Förderbedarf ausschließlich in den jahrgangsgemischten Ganztagsklassen.

Offene Arbeitsformen: Vielfältige Kollegen arbeiten mit vielfältigen Methoden, daher gibt es an unserer Schule sowohl Wochenplan-, als auch Tagesplanarbeit, sowie

Freiarbeit, um den unterschiedlichen Lerntypen, Stärken und Entwicklungsständen der Kinder gerecht zu werden.                                                                                                           Eigenverantwortliches Arbeiten: Als Grundlage für offene Arbeitsformen dient das schuleigene ðMethodencurriculum.                                                                                        Zukunftskonferenzen: Um individuelle Leistungsfortschritte zu dokumentieren und zu evaluieren finden regelmäßige ðZukunftskonferenzen statt.                                                Durchlässiges Kursprinzip: Innerhalb der jahrgangsgemischten Klassen werden Fachkurse für die Hauptfächer gebildet, in denen die Kinder altersunabhängig nach der jeweils aktuellen Niveaustufe zusammengefasst werden. Diese sind durchlässig und flexibel.

Teamarbeit: Für jede jahrgangsgemischte Ganztagsklasse ist neben dem Hauptklassenleiter auch ein Ko-Lehrer, sowie eine pädagogische Fachkraft eingesetzt. Das Team wird außerdem durch Förderlehrer und FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) unterstützt. So wird ein vielfältiger Blick auf die Kinder ermöglicht. Zusätzlich haben die Kinder verschiedene Ansprechpartner.

Aussetzung der Ziffernnote im 3.Schuljahr: Um die Freiheiten der Grundschulordnung in Rheinland-Pfalz voll auszuschöpfen, beschloss die Gesamtkonferenz 2008/09, dass die Ziffernnoten abgeschafft werden. Inhaltlich gehaltvolle verbale Rückmeldungen finden eine stärkere Gewichtung, wenn sie ohne „Konkurrenz“ zur Ziffernnote stehen. Seit dem wurden unsere Rückmeldungen zu Leistungsnachweisen und Zeugnissen stets weiterentwickelt ðTövte Rückmeldungen.

Vielfältige, neigungsdifferenzierte Angebote: Die Kinder können aus verschiedenen Bereichen (Kunst, Musik, Sport, Naturwissenschaften…) individuelle AG-Angebote wählen. Des Weiteren gibt es besondere Projekte, in denen die unterschiedlichen Begabungen der Kinder gefördert werden.

Leseförderung: Im Bereich Lesen gibt es unterschiedliche Aktivitäten, um das Lernen in den Klassen zusätzlich zu unterstützen. Neben einer gut ausgestatten Schulbücherei mit Lesepodest, die dank der FSJler täglich geöffnet ist, werden Lesepatenschaften durch ältere Kinder oder Leseomas organisiert, sowie regelmäßige Leseabende mit Autorenlesungen.

 

Unterricht

Ziel:

Lehrer werden zu „Potential-Entfaltungscoaches“ und die Lerngruppe ein leistungswilliges Team, in dem Lernen durch Emotionen und Begeisterung unter die Haut geht. (Hüther) Dabei soll jedes Kind entspechend seiner individuellen Lebens- und Entwicklungsvoraussetzungen optimal gefördert und gefordert werden – nicht nur im kognitiven Bereich

Auf dem Weg zu diesem Ziel liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit auf:

Individuellem Lernen: Individuelle Lernzeiten finden in altersgemischten Lerngruppen statt.

Dokumentation der individuellen Lernwege: Jedes Kind führt eigenständig ein persönliches Logbuch, dort hält es die Planung, Selbstevaluation und Reflexion seiner Arbeitsphasen fest.

Selbstständigkeit fördern und fordern: Es gilt eigene Ziele zu setzen, zu erreichen lernen und zu reflektieren; dabei aber auch lernen, selbstbestimmt die Arbeit aufzunehmen, sich einen für diese Arbeit geeigneten Arbeitsplatz zu suchen und das nötige Durchhaltevermögen/ Anstrengungsbereitschaft zu entwickeln.

Offene Arbeitsformen: Um ein individuelles Lernen zu ermöglichen, ist das Arbeiten und Lernen in offenen Formen grundlegend. Egal ob Tagesplan, Wochenplan, Projektarbeit, Computerprogramme, vielfältige Differenzierungsmaterialien von Druckwerkstatt über Montessorimaterial bis Selbsterstelltes – wichtig ist, dass die Aufgaben und das Angebot den Kindern ermöglicht, ihr passendes Niveau zu finden; ein Niveau, das sie herausfordert, aber nicht unter- oder überfordert.

Feedbackkultur fördern, fordern und pflegen: Damit das individuelle Lernen nicht in „Vereinzelung“ abrutscht, gibt es als „Gegenpol“ die gemeinsamen (jahrgangsübergreifenden) Präsentationskreise mit gegenseitigem Austausch. Auch beobachtet man hier in besonderem Maße das Wecken der Lernneugierde und eine Stärkung des Selbstbewusstseins bei Kindern aller Niveaustufen („Das will ich auch lernen.“/ „Ich kann doch etwas.“).

Sozialkompetenz fördern und fordern: auf andere eingehen, zuhören, mit Konflikten umgehen lernen, Toleranz, eigene Meinung vertreten, Nein- Sagen, …

Zeit- eine kindgerechte Rhythmisierung herstellen: Phasen der An- und Entspannung wechseln, lange Arbeitsphasen zur Vertiefung, lange Pausen zur Entspannung, Abschaffung des Gongs, Forscherfreitag (viele Klassen haben die Erfahrungsbereiche aus dem Sachunterricht aus dem restlichen Stundenplan herausgelöst und die Zeit dafür auf den Freitag gelegt – somit haben die Schüler an diesem Tag ausschließlich Zeit (4 Zeitstunden) möglichst ungestört zu forschen, experimentieren, recherchieren, präsentieren, … .

Lernen lernen: Nicht die Reproduktion von Auswendiggelerntem (Bulimie-Lernen) steht im Vordergrund, sondern das Lernen in Eigenverantwortung und ein nachhaltiges Lernen. Damit dies gelingen kann ist es wichtig, dass unsere Kinder das Lernen lernen. Aus diesem Grund bildete sich unser gesamtes Kollegium 2003-2005 bei Herrn Dr. Klippert im Bereich Kommunikationstraining, Methodentraining & Teamtraining weiter. Vieles daraus hat sich in den letzten Jahren in all unseren Klassen etabliert und mündete letztendlich in unser schuleigenes Methodencurriculum.

Partizipation: Mitplanung & Mitbestimmung der Kinder über eigenen Lernstoff und anstehende Projektthemen aber auch Mitbestimmung der einzelnen Klassenteams, was die Rhythmisierung des Tages/ Fächer angeht.

Helfersystem: In den jahrgangsübergreifenden Klassen eine Selbstverständlichkeit – das kooperative Lernen der Kinder untereinander (Kinder lernen von Kindern).

Musik: Kooperation mit der Kreismusikschule – im ersten Schulbesuchsjahr haben alle Kinder der Ganztagsklassen „Solmisation“. Ab dem 2. Schulbesuchsjahr gibt es dann die Wahlmöglichkeit: Streichergruppen (hier haben die Kinder 2 x wöchentlich Streicherunterricht mit zwei speziell dazu ausgebildeten Pädagogen der Musikschule) oder „klassischen“ Musikunterricht. Auch im Streicherunterricht etabliert sich seit diesem Schuljahr ein Helfersystem: 1x pro Woche mischen sich die „Könner“ mit den „Anfängern“ und am Nachmittag kommen „Ehemalige“ dazu. Zudem singen mehr als 40 Kinder wöchentlich in unserem Schulchor. Dieser ist mittlerweile nicht nur fester Programmpunkt bei Schulfesten oder Veranstaltungen in der Gemeinde – alle zwei Jahre laufen zudem die Proben für ein Schulmusical.

Schuleigene Standards und Diagnosearbeiten: die Kollegen haben auf Basis der Bildungsstandards schuleigene Standards entwickelt und testen die Nützlichkeit dieser gerade in einigen Klassen; auf Grundlage dieser Standards entwickelt das Kollegium momentan transparente Zeugnisrückmeldungen. Zudem nutzen wir selbsterstellte Diagnosearbeiten (Grundlage sind die Standards) im Bereich Mathe/ Deutsch als Eingangs- und Abschlussdiagnose.

Veränderte Lehrerrolle: Lehrer = Lernbegleiter mit der Aufgabe, ein Potential-Entfaltungscoach zu sein und eine vorbereitete Umgebung zu schaffen und anzubieten

Kurszeiten: Neben den individuellen Lernzeiten in altersgemischten Gruppen, gibt es zudem die Einführungen/Vertiefungen zu thematischen Schwerpunkten in homogeneren Niveaugruppen. Dabei entspricht das „Niveau“ nicht immer dem Schulbesuchsjahr – vielmehr ist die Möglichkeit eines ganzen oder partiellen Auf- und Absteigens in den jahrgangsgemischten Klassen gegeben.

Medienerziehung: Neben dem Umgang mit Büchern oder handlungsorientierten Materialien hat auch der Umgang mit Computer, Smartboard (aktuell verfügt die Schule über drei Smartboards) und Internet einen hohen Stellenwert. Es gibt einen schuleigenen Computerführerschein und der Computer zählt in vielen Klassen zum selbstverständlichen Arbeitsmittel.

Regeln und Rituale pflegen

Englisch ab Klasse 1: Das frühe Fremdsprachenlernen wird bisher integrativ ab Klasse 1 praktiziert. Geplant ist eine Ausweitung in ð Bilinguale Projekte.

Außerschulische Lernorte: Besuch außerschulischer Lernorte und projektbezogene Fahrten gehören ebenso zum Schulalltag, wie der Besuch von Experten in der Schule.

Evaluation des Unterrichts: Durch kollegiale Hospitationen (jeder Kollege hat in seinem Präsenzplan eine Hospitationsstunde vorgesehen), Teamteaching, Teambilanzen in den wöchentlichen Teamsitzungen, Hospitationen der Schulleitung/ Mitarbeitergespräche (alle zwei Jahre) findet eine stete interne Evaluation statt. Aber auch die regelmäßigen Rückmeldungen von Hospitationsgästen unterstützt die weitere Entwicklung.

 

Verantwortung

Ziel:

Den Spagat zwischen Selbstverantwortung und gesellschaftlicher Verantwortung meistern.

Auf dem Weg zu diesem Ziel liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit auf:

Partizipation der Schülerschaft auf verschiedenen Ebenen zur Entwicklung eines Demokratieverständnisses:

o Klassenintern finden wöchentlich Klassenräte statt. Hier informieren – neben klasseninternen Themen – die Kinderparlamentssprecher auch über die Arbeit des Kinderparlaments (KiPa).

o Im Parlament treffen sich aus allen Klassen die Sprecher unter der Leitung des gewählten Vorstandes mit einem Schulleitungsmitglied.

o Der Vorstand moderiert auch alle Schulveranstaltungen, insbesondere die regelmäßige Schulversammlung.

o Außerdem entwickelt das KiPa neue Veranstaltungen (wie den Spielsachenmitbringtag oder die Schuldisco) oder sammelt die Wünsche der Schülerschaft. Dafür arbeiten sie mit anderen Gremien für deren Umsetzung zusammen (z. B. : Der Wunsch nach Schatten auf dem Schulhof wurde an den Förderverein weitergegeben, der dann ein Sonnensegel angeschafft hat).

o Die Kinder organisieren des Weiteren eine Spielsachenausleihe von und für Schüler in den Pausen.

o Ausgebildete Streitschlichter unterstützen in den Pausen Kinder beim Klären von Konflikten.

o In Kooperation mit den örtlichen Kindergärten findet bereits in der Schnupperphase der Schulanfänger (ab Februar vor der jeweiligen Einschulung) ein Patensystem mit Schülern aufnehmender Klassen statt.

Gremienarbeit:

o Neben klasseninternen Elternabenden finden regelmäßig Schulelternbeiratssitzungen (SEB) statt.

 

 

o Für klassenübergreifende Themen wurde zusätzlich das Gremium „KESV“ (Klassenelternsprecherversammlung) gegründet. Hier werden die Klassenelternsprecher als Multiplikatoren über schulrelevante aktuelle Themen informiert.

o Der SEB arbeitet eng mit dem Förderverein „Die SchulFörderer“ zusammen. Gemeinsam werden themengebunden Infoabende für die Elternschaft organisiert (Kinder stark machen, Medienerziehung..). Aber auch Veranstaltungen für die Kinder, wie der Leseabend, werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

o Die Vertreter des SEB nehmen an den Gesamtkonferenzen teil. Am aktuellen Studientag zu Zeugnisformulierungen haben ebenfalls Elternvertreter teilgenommen, was von den Kollegen als große Bereicherung empfunden wurde.

Elternworkshops: Als Weiterentwicklung zu dem „Tag der offenen Tür“ aus der Vergangenheit hat das Team der Grundschule Gau-Odernheim einen Elternworkshop für zukünftige Schulanfänger-Eltern initiiert. Neben den grundsätzlich möglichen Hospitationen werden die Eltern hier zunächst kurz über die Schule informiert und haben im Anschluss an die Hospitation Gelegenheit, Fragen direkt mit den Kollegen zu klären, um so einen Eindruck über die Arbeit und das Lernen an der Schule zu gewinnen.

Leuchtturmfunktion: Seit Einführung der Jahrgangsmischung in den Ganztagsklassen erhalten wir zahlreiche Anfragen zur Hospitation oder Durchführung von Studientagen an unserer Schule. Gerne kommen wir diesen Wünschen nach. Sowohl Kollegen anderer Schulen, aber auch Lehramtsanwärter, Studenten, Mentoren, Schulleiter oder interessierte Eltern sind häufig zu Gast bei uns. Von der reinen Hospitation mit anschließender Fragerunde bis zu thematisch gebundenen Studientagen organisieren wir – auch in Zusammenarbeit mit dem PL (Pädagogischen Landesinstitut) häufig Veranstaltungen.

 

Selbstverständlich sind wir auch Ausbildungsschule und haben regelmäßig Lehramtsanwärter, sowohl aus dem Bereich Grundschulpädagogik, als auch aus dem Bereich Förderschulen/Schwerpunktschulen.

Mitbestimmung bei der Rhythmisierung: Die einzelnen Klassenteams haben große Freiheiten, den jeweiligen Stundenplan, bzw. die klasseninterne Rhythmisierung mitzubestimmen.

 

Schulleben

Ziel:

Schule als Lebensort zum Lernen und Wohlfühlen für alle Beteiligten – an dem alle Verantwortung übernehmen und sich beteiligen können.

Auf dem Weg zu diesem Ziel haben sich folgende Gestaltungsmerkmale bisher etabliert:

Wöchentlicher Klassenrat in allen Klassen zur Klärung klasseninterner und / oder schulübergreifender Themen/ Konflikte

Kinderparlamentsitzungen (KIPA) mit der Schulleitung: 1x pro Monat treffen sich die KIPA-Sprecher (zwei demokratisch gewählte Kinder pro Klasse) mit der Schulleitung zum Austausch über Anliegen, Fragen, Probleme o.ä. In den KIPA-Sitzungen werden aber beispielsweise auch schulübergreifende Regeln erarbeitet, diskutiert und abgestimmt. Die Mitglieder des KIPA werden jährlich neu gewählt. Aus dem Kreise aller KIPA-Klassen-Sprecher, wählen die Kinder zusätzlich noch zwei KIPA-Schul-Sprecher. Diese übernehmen nicht nur den Vorsitz des KIPAs, sondern vertreten und präsentieren die Schulgemeinschaft auch bei öffentlichen Anlässen.

Schulversammlung von unseren Kindern „Arena“ getauft: 1x im Monat trifft sich die gesamte Schulgemeinschaft zur Präsentation verschiedener Lernergebnisse oder persönlicher Stärken. Hier werden selbsteinstudierte Tänze vorgeführt, super-lange Rechenaufgaben vorgetragen, selbstgeschriebene Geschichten, Gedichte oder Bücher präsentiert und außergewöhnliche Turnkunststücke gezeigt. Von Arena zu Arena hängt eine Liste aus, in der sich einzelne Schüler und Klassen frei eintragen können. Präsentiert und moderiert wir die Arena von den KIPA-Schulsprechern und die gesamte Schulgemeinschaft erfreut sich an den bunten Darbietungen, die stets mit tosendem Applaus gewürdigt werden.

Gestaltung einer Umgebung zum Lernen und Leben: Die Gestaltung der einzelnen Klassenräume hat einen großen Stellenwert. Den Ganztagsklassen/ Teams stehen in der Regel 2-4 Räume zur Verfügung, damit die Kinder genug Platz haben. Viele Klassen verzichten auf eine vollständige „Bestuhlung“ und bieten damit nicht zuletzt Raum für kind- und bewegungsgerechtes Lernen. Außerdem wichtig sind die Schulbücherei, der Pausenhof mit vielen Spielmöglichkeiten – aber auch Ruhe- und Rückzugszonen. Da unsere Schule auch für die Lehrer eine Umgebung zum Lernen und Leben bieten soll, haben wir Teambüros und Rückzugszonen („chill-out-area“) eingerichtet.

Pausen: Lange, gemeinsame Pausen zum klassenübergreifenden Spielen mit Spielgeräteausleihe durch Schüler

Aktionen: Schul – und klassenübergreifende Schulfeste, Klassenfahrten Projektwochen, Schulwandertage, Spielsachenmitbringtage, Leseabend mit Autorenlesung usw. ; dabei Jahresrhythmisierung in einem Kalender mit immer wiederkehrenden Events (Einschulung, Adventsfenster, Leseabend…) und einem Aktionsplan zur Koordination der Elternmithilfe; mit dem Aktionsplan ist gewährleistet, dass nicht immer nur die gleichen Eltern helfen müssen – vielmehr ist jede Klasse und deren Elternschaft 1x pro Jahr für die Organisation/ Catering eines Events verantwortlich

Konzerte: Konzerte der Streicher- und Musikgruppen, sowie des Schulchors in und außerhalb der Schule

 

 

Übergang: enge Kooperation mit den drei zuständigen Kindergärten; alle 2 – 3 Monate finden Koop-Sitzungen statt und jeweils im 2. Schulhalbjahr besuchen die kommenden Schulanfänger wöchentlich mit ihrer Erzieherin eine feste Klasse. Dabei lernen sie unsere Schule bereits kennen und der Übergang von Kindergarten in Grundschule gelingt gut.

Integration in die Ortsgemeinde: durch die Teilnahme an regionalen Festen, Umzügen, Konzerten …

Bereicherung und Weiterentwicklung durch vielfältige Kooperationen: Jugendamt/Tagesgruppen, Kirchengemeinde, Kinderhospiz, Kreismusikschule, Universität Mainz, Therapieeinrichtungen (Ergo, Logo), usw.

Besuch außerschulischer Lernorte und Einladen von Experten in die Schule 

Kontakt

Grundschule Gau-Odernheim
Freiherr-vom-Stein-Straße 49
55239 Gau-Odernheim
Tel: 06733/ 929676
Fax: 06733/ 929677
E-Mail: info@gs-go.de

Schulleitung

Frau Susanne Rammenzweig - Fendel, Rektorin
Frau Susan Kayser, Konrektorin
Sprechstunde: nach Vereinbarung!

Sekretariat

Frau Janssen
Unser Sekretariat ist montags - donnerstags zwischen 8.00 - 12.00 Uhr besetzt.